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jojo

Buchsammlerin

Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe

Seventeen Moons  - Eine unheilvolle Liebe  - Kami Garcia, Margaret Stohl, Petra Koob-Pawis Cover Das Cover ist mal wieder einfach wunderschön geraten, in Natura sieht es sogar noch viel besser aus. Die bernsteinfarbene Aufmachung des Covers hat sich gut dem Charakter Lena angepasst, so wie es im ersten Band grün war. Es wirkt wieder sehr geheimnissvoll und düster, ein absolutes Top !! Meine Inhaltsangabe Seit dem Tod von Lenas Onkel Macon ist nichts mehr so, wie es vorher war. Lena wendet sich immer mehr von Ethan ab und verbringt ihre Zeit lieber mit ihrer dunklen Cousine Ridley und einem zweispältigen Wesen, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist, John Breed. Dieser verspricht ihr eine Welt irgendwo in den weit verwurzelten Castern Tunneln, an der sie ihre Magie endlich ihren freien Lauf lassen kann und sie keine Schuldgefühle mehr hat. Zusammen mit John Breed begibt sich Lena in die unterirdischen Tunnel und scheint dabei nicht zu merken, dass sie sich immer weiter von Ethan entfernt. Dieser versucht mit seinem Freund Link und der Aushilfe der Bibliothekarin Marin, namens Liv, Lena zu retten und die dunklen Geheimnisse um Lenas siebzehnten Mond zu entschlüsseln. Denn Sarafine, die mächtigste der dunklen Castern und zugleich Lenas Mutter, will sie umbedingt auf ihre dunkle Seite bringen, auch wenn das bedeutet, dass sie den siebzehnten Mond früher herbeiführen muss. Lena muss sich schlussendlich entscheiden, ob sie um ihre Liebe zu Ethan gegen die dunklen Mächte ankämpfen will, oder ob sie den leichteren Weg nehmen will und sich dieser anschließen..... Charaktere Ethan: Er war wie auch schon im ersten Band mir sehr sympathisch und mir hat er auch Leid getan, wegen den ganzen Zickereien von Lena. Auch konnte ich ihn gut verstehen, dass es ihn nervt, dass niemand ihm immer die ganze Wahrheit erzählt und er alle Familiengeheimnisse förmlich aus den Anderen herausziehen muss... Trotzdem ist er "auf dem Boden geblieben" angesichts der Tatsache, dass er nun in die Casterwelt verstrickt ist. Lena: Lena war mir in diesem Band total unsympathisch. Sie hat dauernd rumgezickt und Ethan dauernd nur mit ihrem Verhalten verletzt, auch wenn die Gründe dafür vielleicht nicht aus freiem Willen heraus waren, was man im Buch aber noch erfährt. Trotzdem habe ich dagegen mit Liv viel mehr sympathisiert, denn sie war halt das "Normalo-Mädchen", welches irgendwie immer vernachlässigt wurde.... Ridley: Sie hat meiner Meinung nach eine ganz schöne Wandlung gemacht, im Vergleich zum ersten Band. Auf mich wirkte sie sogar ein wenig menschlich und man konnte mal hinter die Fassade dieses "bösen Mädchens" blicken, was sie um einiges sympathischer gemacht hat. Schreibstil und Gestaltung Der Schreibstil war wie im ersten Band flüssig, spannend und teilweise "poetisch" geschrieben. Das Datum ist immer oben drüber geschrieben, somit man immer gut verfolgen kann, in welchem Zeitraum sich die Geschichte abspielt. Meine Meinung Das Buch überzeugt mal wieder durch seinen Einfallsreichtum und die Handlung. Die Problematik baut sich wieder gut auf und steigert sich in den Höhepunkt, so wie es bei einer guten Geschichte ja auch üblich ist. Trotzdem muss ich sagen, dass mir der erste Band ein klein wenig mehr zugesprochen hat, einfach weil viel mehr neue Dinge passiert sind und sich die Charaktere nicht nur auf die Suche beschränkt haben,was ja hier so ziemlich der Fall war. Trotzdem hat mir die Fortsetzung "Seventeen Moons" sehr gut gefallen und ich würde das Buch, oder zumindest erst mal das erste, jedem Romantasy- Fan empfehlen. Was ich noch am Schluss besonders bemerken möchte, ist zum einem, dass die Charaktere sehr gut gelungen sind und auch sehr facettenreich gestaltet worden sind und zum anderen, dass mir immer sehr gut gefallen hat, dass viele Gedichtzitate vorkamen, wie auch schon im ersten Band. Das verleiht dem Buch irgendwie etwas tiefgründigeres, wenn ihr versteht, was ich meine... Fazit Eine gut gelungene Fortsetzung, die 5/5 Sternchen verdient