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jojo

Buchsammlerin

Liebe geht durch alle Zeiten 01. Rubinrot

Liebe geht durch alle Zeiten 01. Rubinrot - Kerstin Gier Cover Das Cover ist wirklich sehr schön. Man sieht vorne drauf Gwendolyn mit Gideon, der sie neckt und sie sich darüber scheinbar aufregt. Das spiegelt meiner Meinung nach sehr gut die Beziehung der beiden in diesem Buch wieder, ich finde es echt toll, dass man sich darauf bezogen hat. Die Farbe ist jetzt nicht wirklich "Rubinrot", erinnert eher an Schweinchenrosa, vor allem ohne Umschlag. Wenn man über das Buch fährt, fühlt sich das leicht rau unter den Fingern an. Alles in einem sehr schön gelungen, nur ich hätte mir das Buch ohne Einband etwas kräftiger in der Farbe vorgestellt. ;) Seine Hand streichelte über mein Haar. Ich schluchzte nur noch lauter. "Wein doch nicht", sagte er hilflos. "Alles ist gut." Meine Inhaltsangabe Gwendolyn lebt in einer Familie, die nicht ist wie jede Andere. Denn Einige ihrer Verwandten besitzen ein Zeitreisegen, mit dem sie plötzlich aus der jetzigen Welt herausgerissen werden und dann in der Vergangenheit landen. Gwendolyn war echt froh, dass sie anscheinend von diesem Gen verschont geblieben ist, bis sie sich auf einmal irgendwo im 18. Jahrhundert in London befindet. Sie will es zunächst gar nicht glauben, doch muss sich schnell eingestehen, dass sie, anstatt ihrer Cousine Charlotte, das Gen geerbt hat. Nach und nach wird sie in die ganze Sache eingeweiht und lernt dabei den arroganten Gideon kennen, den sie am Anfang überhaupt nicht leiden kann. Nach und nach nähern die Beiden sich jedoch an und springen sogar zusammen in der Zeit. Der Beginn einer schönen Liebesgeschichte und finsteren Verschwörungstherorien, denn da gibt es noch zwei Personen, die früher eine wichtige Zeitreisemaschine gestohlen haben und nun Gideon und Gwendolyn verfolgen... Was führen sie im Schilde?? Charaktere Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere, die hinten im Buch aufgelistet sind, was ich persönlich sehr gut finde, damit man sich zurechtfindet. Doch die zwei Hauptpersonen führe ich nochmal auf: Gwendolyn: Gwendolyn ist sechzehneinhalb Jahre alt und geht noch in die Schule. Sie hat eine beste Freundin, die ihr vor allem jetzt zur Seite steht. Sie liebt DVD-Abende mit ihrer besten Freundin. Sehr viel erfährt man noch nicht von ihr in diesem ersten Teil, außer noch das sie eine große Familie hat, in einem großen Haus wohnt und abwechselnd Gideon hasst und ihn dann wieder total toll findet. Über ihren Charakter wird nicht viel ausgesagt. Gideon: Gideon ist 19 Jahre alt und wirkt am Anfang des Buches sehr überheblich finde ich. Ich mochte ihn Anfangs gar nicht, er hat sich immer über Gwendolyn lustig gemacht und kam sehr arrogant rüber, was er eigentlich das ganze Buch über nie ganz abgelegt hat, außer am Schluss mal. Er denkt, dass Gwendolyn zu unerfahren und unreif ist und das er mit Charlotte weniger Probleme hätte. Insgeheim mag er aber Gwendolyn. Schreibstil und Gestaltung Der Schreibstil von Kerstin Grier ist sehr fließend und humorvoll. Ich musste echt grinsen, als eine Mitschülerin aus Gwendolyns Klasse gerade von einem Lehrer schwärmte, der auf einmal hinter ihr stand und "Danke" sagte :D Vor jedem Kapitel steht eine Seite aus den "Chroniken der Wächter" geschrieben. Diese beinhaltet dann immer so allgemeine Regeln, z.B. wie oft Neulinge in der Zeit springen und manchmal stehen da auch Stammbäume. Allgemein ist das Buch sehr schön aufgebaut, ich hatte die erste Hälfte drei Tage lang daran gelesen und die zweite Hälfte in einem Tag durch. Es liest sich echt schnell, trotz der Seitenzahl. Meine Meinung Erstmal möchte ich erwähnen, dass ich es komisch fand, dass gar nicht soviel Handlung in dem ersten Buch vorkam. Ob Kerstin Grier die Pute ausgegangen ist, oder ob man aus kommerziellen Gründen drei Bücher UMBEDINGT machen musste, ist offen. Aber im Nachhinein, wenn ich so darüber nachdenke, fande ich wirklich, dass nicht so viel passiert ist. Die ganzen Infos, die auf einen niederrieselten, fande ich auch ein wenig schwer alle auf einmal zu erfassen. Ich fande alles dann etwas verwirrend, musste immer wieder die Namen nachschauen. Von der Idee her finde ich das Buch echt super und auch der lockere Schreibstill gefällt mir. Schade nur fand ich, dass Gideon mir nicht so sympathisch rüber kam... An alle Gideon-Fans soll das nicht böse gemeint sein ;), vielleicht wird er ja im zweiten Band sympathischer. Fazit Eine schöne Geschichte, die jedoch etwas verwirrend rüberkommt. Daher gebe ich 4/5 Sternchen.